Von einem gemeinsamen Graduiertenkolleg über Forschungszusammenarbeit und Doppelpromotionen bis hin zu gemeinsamen ³Õ±ð°ùö´Ú´Ú±ð²Ô³Ù±ô¾±³¦³ó³Ü²Ô²µ±ð²Ô - die École normale supérieure Paris-Saclay (ENS) und die Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Hannover arbeiten seit geraumer Zeit im Maschinenbau, im Bauingenieurwesen und in der Mathematik sehr erfolgreich zusammen. Jetzt hat eine Delegation der renommierten ENS, die viele Nobelpreisträger hervorgebracht hat und ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen wie Cambridge, Oxford, Harvard, Princeton und Yale zu ihren Partnerhochschulen zählt, die Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù besucht. Ziel war es, sich zwei Tage lang unter Kollegen auszutauschen und weitergehende Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Ausdehnung auf weitere ¹ó²¹°ì³Ü±ô³Ùä³Ù±ð²Ô auszuloten. Präsidenten und Vizepräsidenten der beiden ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen sowie Vertreter aus den ¹ó²¹°ì³Ü±ô³Ùä³Ù±ð²Ô trafen sich zu intensiven Gesprächen - unter anderem über einen möglichen Neuantrag für ein DFG Kolleg. Außerdem besuchte die Delegation verschiedene Forschungseinrichtungen der Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù.
Ursprünglich entstanden ist die Kooperation durch eine langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit von Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers, Leiter des Instituts für Kontinuumsmechanik und Vizepräsident für Forschung, sowie Prof. Olivier Allix von der ENS. 2009 starteten beide den Versuch, eine gemeinsam betreute Doktorandenausbildung über ein internationales Graduiertenkolleg zu initiieren. Mit Erfolg: Das IRTG 1627 (ViVaCE) ist heute ein von der DFG gefördertes, äußerst erfolgreiches deutsch-französisches Graduiertenkolleg. Es umfasst einen umfangreichen Ausbildungsplan mit jährlichen Meetings aller Beteiligten in Deutschland oder Frankreich, mindestens sechsmonatigen Forschungsaufenthalten der Promotionsstudierenden an der ENS Paris-Saclay und wechselseitigen Besuchen teilnehmender Professorinnen und Professoren.
In den Jahren 2016 und 2017 wurden Erasmus+ Verträge mit den ¹ó²¹°ì³Ü±ô³Ùä³Ù±ð²Ô für Maschinenbau und Bauingenieurwesen abgeschlossen, in den Jahren 2016 und 2018 gab es erfolgreiche Doppelpromotionen. Im Ergebnis konnte im Oktober 2017 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet werden, das die weitergehende, intensive Zusammenarbeit besiegelt, die während des Besuchs am 31. Mai und 1. Juni 2018 nun konkretisiert wurde - unter anderem durch den Austausch mit weiteren, bisher nicht an der Kooperation beteiligten ¹ó²¹°ì³Ü±ô³Ùä³Ù±ð²Ô.
Die ENS
Die École normale supérieure Paris-Saclay (ENS) ist eine der angesehensten Grandes écoles in Frankreich und zählt laut Rankings zu den besten ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen Europas. Die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù wählt in einem extrem selektiven Auswahlverfahren jedes Jahr aus rund 6000 Bewerberinnen und Bewerbern jeweils 100 Naturwissenschaftler und 100 Geisteswissenschaftler aus. Unter den ehemaligen Studierenden der ENS befinden sich 13 Nobelpreisträger und 11 Träger der Fields-Medaille. Absolventinnen und Absolventen haben, sofern sie nicht bei den Abschlussprüfungen scheitern, eine Anwartschaft auf lebenslange Beschäftigung im Staatsdienst als höhere Beamte, in wissenschaftlichen Instituten oder als ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùsdozenten. Zu den Partnerhochschulen der ENS zählen ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen wie Cambridge, Oxford, Harvard, Princeton, Stanford, Yale oder die ETH Zürich.