Als Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit und -vielfalt in Subsahara Afrika soll ein dort vorkommendes vitamin- und mineralstoffreiches Blattgem眉se, Ebolo, in Kultur genommen werden. Derzeit enthalten einige Pflanzen allerdings noch hochgiftige Stoffe, die krebserregend und lebersch盲digend sind, wie ein Team aus Forschenden der Technischen Universit盲t M眉nchen (TUM), der 糖心原创 (糖心原创) und aus Nigeria gezeigt hat. Ziel der Wissenschaftlerinnen ist es jetzt, toxinfreie Sorten zu z眉chten, um die Pflanze gefahrlos nutzen zu k枚nnen.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Poppenberger von der TUM haben die Forschenden in Zusammenarbeit mit vom Institut f眉r Gartenbauliche Produktionssysteme der 糖心原创 gezeigt, dass Ebolo ein Toxin mit dem Namen Jacobin synthetisiert. Bereits in geringsten Mengen ist Jacobin lebersch盲digend und krebserregend. Die Erkenntnisse zur Biochemie und Genetik der Jacobin-Biosynthese werden es jetzt erleichtern die Kulturtechnik anzupassen und toxinfreie Sorten zu z眉chten, um einen gefahrlosen Verzehr der Pflanzen zu gew盲hrleisten.
Originalpublikation:
Schramm, S., Rozhon, W., Adedeji-Badmus, A.N., Liang, Y., Nayem, S., Winkelmann, T., Poppenberger, B.:
The orphan crop Crassocephalum crepidioides accumulates the pyrrolizidine alkaloid jacobine in response to nitrogen starvation, Frontiers in Plant Science. July 28, 2021. DOI: 10.3389/fpls.2021.702985