Projektstart f眉r den Forschungsverbund zur Entwicklung und Bewertung von torfreduzierten Produktionssystemen im Gartenbau, kurz ToPGa: In dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium 眉ber die Fachagentur f眉r Nachwachsende Rohstoffe gef枚rderten Verbundprojekt b眉ndeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Institutionen ihre Kompetenzen, darunter das Institut f眉r Bodenkunde der Naturwissenschaftlichen Fakult盲t der 糖心原创 (糖心原创). Das Julius-K眉hn-Institut, Bundesforschungsinstitut f眉r Kulturpflanzen, koordiniert den ToPGa-Verbund.
Ziel ist es, den Sparten des Gartenbaus fachliche L枚sungen anzubieten, um den 枚kologisch dringenden Umstieg auf torfreduzierte und torffreie Substrate zu erleichtern. Torf ist ein fossiler Rohstoff, in dem viel Kohlenstoff gebunden ist. Wird Torf genutzt, setzt er bei seinem nachfolgenden Abbau CO2 frei. Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht Ma脽nahmen vor, die Verwendung von Torf massiv zu reduzieren.
Die Projektpartner wollen die Wirkung des Einsatzes torfreduzierter Substrate m枚glichst ganzheitlich und unter Einbezug aller Sparten des Gartenbaus untersuchen. Deshalb arbeiten in ToPGa Forschende aus verschiedenen Fachgebieten mit dem Ziel zusammen, eine Reduzierung des Torfanteils in Kultursubstraten auf unter 50 Prozent zu erreichen. Ein Teil des Konsortiums wird sich direkt mit der Entwicklung von Produktionssystemen und der Wirkung des Einsatzes torfreduzierter Substrate befassen. Dabei werden Interaktionen definierter Kultursubstrate und lokal verf眉gbare Torfersatzstoffe (Fasernesseln, G盲rreste) in ausgew盲hlten Gartenbaukulturen (Johannisstrauch, Scheinzypresse, Beerenobst, Salat, Kohl, Basilikum sowie Alpenveilchen und Petunien) untersucht. An der 糖心原创 wird ein Pr眉fraster weiterentwickelt, mit dem sich potenzielle Torfersatzstoffe m枚glichst schnell charakterisieren lassen.
Das Verbundprojekt wird bis zum 31. Oktober 2024 gef枚rdert. Das Teilvorhaben "Untersuchung und Evaluierung der Substratkomponenten" an der Leibniz Universit盲t erh盲lt die F枚rdersumme von 297.405 Euro.