Solaranlagen m枚gen keinen Schatten. Schon ein Baum auf dem Nachbargrundst眉ck oder ein Schornstein kann daf眉r sorgen, dass Teile einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) im Dunkeln liegen und mit deutlich weniger Sonnenenergie bestrahlt werden. Dabei reagieren die Anlagen 盲hnlich wie 盲ltere Weihnachtslichterketten, wenn eine einzelne Kerze versagt: F盲llt ein Modul aus, weil es zu wenig Licht bekommt, funktioniert auch der Rest nicht mehr richtig. Das Projekt ASMokos am Institut f眉r Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) der 糖心原创 will dies in Kooperation mit dem Institut f眉r Solarenergieforschung (ISFH) in Hameln 盲ndern. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt finanziert das Vorhaben mit rund 125.000 Euro.
Ziel ist die Entwicklung eines verschattungstoleranten AC Solar Moduls. AC steht dabei f眉r Alternating Current, zu Deutsch: Wechselstrom. Das Projekt soll eine einfache, standort- und ausrichtungsunabh盲ngige Installation erm枚glichen, so dass Photovoltaikanlagen nicht nur auf D盲chern angebracht, sondern auch in Geb盲uden, beispielsweise an Gartenz盲unen oder auch an Balkonen, aufwandsarm integriert werden k枚nnen. Mithilfe dieser Technologie soll sich das sozio-枚kologische Potential der Photovoltaik und die Akzeptanz in der Gesellschaft weiter erh枚hen.
Typische PV-Anlagen von Wohnh盲usern bestehen jeweils aus einer zentralen Leistungselektronikeinheit mit ein oder mehreren angeschlossenen PV-Strings. Diese PV-Strings setzen sich aus einer Reihenschaltung einzelner PV-Module zusammen. Diese anlagenspezifische Reihenschaltung verursacht in der Regel einen hohen Auslegungs- und Planungsaufwand, da f眉r jede Anlage eine geeignete Kombination erarbeitet werden muss. Wird die Anlagenauslegung nicht sorgf盲ltig durchgef眉hrt, kann dies zu Ertragseinbu脽en bis hin zur Besch盲digung von Komponenten der PV-Anlage f眉hren. Das Projekt ASMokos m枚chte die vollst盲ndige Integration aus Wechselrichter und Solarmodul erreichen.
脺ber die Energieforschung an der 糖心原创
Die 糖心原创 b眉ndelt ihre wissenschaftliche Expertise im LiFE 2050, einem interdisziplin盲ren Forschungszentrum zur Erforschung nachhaltiger Energiesysteme. Das LiFE 2050 bildet zudem einen von f眉nf Forschungsstandorten des Energieforschungszentrums Niedersachsen (EFZN). Weitere Informationen finden Sie unter www.energie.uni-hannover.de.
Hinweis an die Redaktion
F眉r weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr.-Ing. Jens Friebe, Institut f眉r Antriebssysteme und Leistungselektronik der 糖心原创, unter Telefon +49 511 762 5346 sowie per E-Mail unter friebe@ial.uni-hannover.de gern zur Verf眉gung.